Im März 2018: Warum man auf seine Schwester hören sollte

Im März 2018: Warum man auf seine Schwester hören sollte

Normalerweise mag ich es nicht besonders, wenn Personen Jobangebote an mich herantragen. Ich bin ein Informatik-Ingenieur, kurz Informatiker, und im Unwissen zu den vielen verscheiedene Fachbereichen bekomme ich aus meinem Umfeld Inserate zugesendet, in denen Data-Mining-Spezialisten, Infrastructure-Administratoren oder sonstige Spezialisten gesucht werden.

So war es auch als meine Schwester das letzte Mal mir ein Inserat zukommen lies. Ich rief sie an und versuchte ihr nochmals den Unterschied zwischen PERL- und Delphi-Programmieren zu erklären und dankend zu verneinen. Doch sie hatte ein weiteres Angebot in der Hinterhand: Ein befreundeter Optiker hat in seiner Freizeit mit dem Verkauf von Sitzsäcken begonnen und war nach vier Jahren an seine Kapazitätsgrenzen gestossen. Seither suchte er nach einer Person, die das Geschäft übernehmen würde. Kostenlos, Wissen und Konzept inklusive. Kostenlos.

Seit Jahren liegt ein Sitzsack in unserem Wohnzimmer. Im Vergleich zu den anderen Sitzsäcken, die wir bereits verbraucht haben, hielt sich dieser ziemlich gut. Der Stoff ist weich, angenehm auf der Haut und elastisch. Ich habe darauf sogar mehrmals die Nacht geschlafen. Der Sitzsack ist von meiner Schwester. Und sie hat ihn eben von diesem Optiker.

Und nun könnten wir diese Sitzsäcke verkaufen. Man kann ja nur Dinge verkaufen, zu denen man steht. Zumindest im Idealfall. Anderseits hat man ständig den Eindruck die Kunden zu betrügen. Und ja, wir mochten dieses Produkt. Auf unserem Sitzsack stand noch “Schnucki”, aber es stellte sich heraus, dass es ein milega-Produkt war.

Ich bat also meine Schwester den Kontakt zu stande zu bringen und beim nächsten Mal werde ich über das Treffen berichten.

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