Anfang April 2018: Das war einmal

Anfang April 2018: Das war einmal

Was für ein Übereifer: Schnell ein Name gesucht, Domains geprüft und reserviert (Kosten circa 100 CHF) und gleich Magento installiert. Magento verschluckte eine Menge Zeit und scheint slebst mir, als Informatiker, ziemlich unzugänglich. Und dann die Realität: Obwohl ich eigentlich den vorherigen Eigentümer bitten wollte den Kontakt für mich zu erstellen (um die gleichen Konditionen zu erhalten), entschloss ich mich dann doch zum Telefon zu greifen und direkt anzurufen.

Der Empfang, freundlich und interessiert und dann gleich an den Inhaber verwiesen, der nur per Mobil-Telefon erreichbar war. Ich rief an, gemäss dem lokalen Usus ist man gleich per “Du” und ich erkläre ihm: “Ich will Deine Produkte vertreiben.” Er erinnerte sich noch an den Optiker, aber mittlerweile ist seine Firma erfolgreich und gestärkt und “White Labeling” (Verkauf von Produkten unter anderem Namen) will er nicht mehr. Und jetzt stellt man auch ganz andere Anforderungen: 200 m2 Lagerfläche sind notwendig, man soll qualifiziertes Personal nachweisen und natürlich alles im Namen des Herstellers milega.

Lektion Nr.1: Zuerst Fragen, dann agieren. Domains sind futsch, Website ist futsch. Lektion Nr. 2 Wer stark ist, kann fordern.

Allerdings ist die wichtige Domain milega.de bereits belegt, Schweiz und Österreich sind zumindest frei. Letztlich haben wir uns dann durchgerungen und auf eine Eigenmarke verzichtet. Die Eigenmarke hätte uns mehr abgesichert: Wäre der Hersteller irgendwann abgesprungen, das Geschäft hätte mit einem anderen Hersteller weitergeführt werden können. So ist es die totale Abhängigkeit. Aber Verträge sind ja verhandlungssache, oder ? Im nächsten Tagebucheintrag wird dann das Styropor-Problem angegangen.

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